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BARF Ratgeber - alles was man wissen muss...

Allergie und Futtermittelunverträglichkeit: wie stelle ich sie fest?

Wie stelle ich eine Unverträglichkeit, oder Allergie fest?

Allergie: Wie stelle ich sie fest, was kann ich tun?

 

Immer mehr Hund leiden unter Futtermittel-Allergien oder Futtermittel-Unverträglichkeiten.

Die Symptome hierfür sind unterschiedlich und können sich in verschiedenen Auffälligkeiten manifestieren.

Von Ohrenentzündungen bis Jucken und starkem Haarausfall sind sehr viele Erscheinungsbilder bekannt.

Woher diese Unverträglichkeiten kommen ist unterschiedlich. Die meisten sind - so vermutet man derzeit - bereits genetisch veranlagt.

Hundehalter, die solche Symptome beobachten sind meist ratlos und suchen nach Antworten und Hilfe. Der Besuch des behandelnden Tierarztes sollte der erste Weg sein.

Dennoch gibt es vieles, was Sie auch selbst tun können. Wie zum Beispiel die Durchführung einer so genannten Verengung- oder Ausschlussdiät.

 

Tierarzt Rainer Giebl erklärt, was eine Ausschluss- bzw. Verdrängungsdiät ist:

Was ist eine Verdrängung- bzw. Ausschlussdiät?

Ausschluss- bzw. Verdrängungsdiät zur Feststellung von Unverträglichkeiten und Allergien

Die Idee hinter dieser Methode raus zu finden ob und wogegen Ihr Liebling wahrscheinlich allergisch ist, ist darin begründet, einem Hund ein Futter anzubieten, auf das es in keinem Fall allergisch reagieren kann.

Diese Futterstoffen nennt man "hypoallergenes Futter".

"hypoallergen" sind Fleischarten wie:

Pferd
Ziege
Schaf
Strauss
Wild
Fisch
und einige sehr exotische Fleischarten wie: Känguru, Krokodil, etc. 
 
Für gewöhnlich eignet sich Pferdefleisch für die Durchführung einer solche Diät meist am besten.
 

Was nicht sinnvoll ist:

Wer herausfinden möchte, auf was sein Hund reagiert, der ist schlecht braten, wenn er Dose A gegen Dose B, oder Trockenfutter A gegen Trockenfutter B tauscht. Auch wenn viele Industrieprodukte als hypoallergene - und meist sind es sehr teure Futtermittel - angepriesen werden.
 
Der Grund dafür ist simpel: keines dieser Futtermittel besteht zu 100% aus nur einem Bestandteil. Die Idee des Ausschlusses, oder der Verdrängung besteht darin, z.B. reines Pferdefleisch zu füttern, ohne der Zugabe irgend eines anderen Futterbestandteils. Kein Getreide, kein Gemüse, kein Obst.
 
Durch das Verfüttern von ausschließlich z.B. Pferdefleisch über einenZeitraum von 6 bis 8 Wochen stellt man den Hundeorganismus so zu sagen auf "Null". Alle im Körper des Hundes befindlichen Stoffe, auf die er mit Symptomen reagiert werden ausgeschieden und der Organismus des Hundes über den normalen Stoffwechsel davon "befreit".
 
Für gewöhnlich sollten nach ca. 4 Wochen bereits die ersten merklichen Verbesserungen des Gesundheitszustandes Ihres Hundes erkennbar sein.
 
Nach der Durchführung dieser Diät beginnt man einen Bestandteil nach dem Anderen dem Grundfutter (in diesem Fall reines Pferdefleisch) beizumengen. Zum Beispiel gekochte Kartoffeln.
 
Sollte nun eine Unverträglichkeit bestehen, reagiert Ihr Hund sofort. Sofort bedeutet innerhalb von 12 Stunden und die bekannten Symptome treten sofort wieder auf.
 
Setzen Sie dien Ausschluss- bzw. Verdrängungsdiät mit reinem Pferdefleisch nun wieder weiter fort, so dauert es erfahrungsgemäß ca. (das ist von Hund zu Hund und von Allergie zu Allergie unterschiedlich) 3 bis 7 Tage bis Ihr Hund wieder symptomfrei ist.
 
Hierdurch haben Sie nun heraus gefunden, dass es Inhaltsstoffe der Kartoffel sind, auf die Ihr Hund reagiert, die er nicht verträgt.
 
Verträgt er di Kartoffel (dies sei hier lediglich als Beispiel erwähnt, sie können auch mit Reis, Karotten, oder Flocken beginnen) haben Sie schon die erste Zutat gefunden, die sie problemlos weiter füttern können.
 
Nach unseren Erfahrungen sind Unverträglichkeiten die zu sichtbaren Symptomen führen zu 80% Unverträglichkeiten von Getreidesorten. Lediglich 20% aller Unverträglichkeiten sind Unverträglichkeiten von Proteinen (Eiweiß) ganz bestimmter Spezies (wie Rind, Huhn, etc.)
 
Haben Sie nun als Grundfutter Pferdefleisch verwendet und fest gestellt, dass Ihr Hund nach der Futterbeigabe von z.B. Weizenflocken wieder unter den vorher bekannten Symptomen leidet, also diese wieder auftreten, wissen Sie, dass Sie Weizen bei der Fütterung unbedingt vermeiden müssen.
 
Tritt auf keine Beigabe von z.B. Flocken, Gemüse, Obst oder sonstigem das Symptom auf, so beginnen Sie Pferdefleisch gegen z.b. Huhn zu tauschen.
 
Wird auf Huhn reagiert, besteht eine entsprechende Unverträglichkeit. Wird nicht reagiert, haben Sie ein weiteres Grundfutter gefunden, dass Ihr Liebling problemlos verträgt und Sie versuchen das selbe Prinzip nun mit z.B. Rind.
 
Eine Ausschluss- bzw. Verdrängungsdiät ist die wahrscheinlich einfachste und für den Hund am wenigsten belastende Art eine Unverträglichkeit fest zu stellen und wahrscheinlich auch die günstigste.
 
Selbstverständlich kann man auch Allergietests durchführen lassen.
 
 

Der Umstand, dass wir dadurch gelernt haben, dass der Hundeorganismus 6 bis 8 Wochen benötigt um sich von - in diesem Fall - unerwünschten Stoffen zu befreien lehrt uns, dass dieser Zeitraum der sein muss, in dem ein Hund im Idealfall alle Nährstoffe zu sich nehmen sollte, die er für ein gesundes Hundeleben benötigt.

Eine Ausgewogene Ernährung beim Hund ist somit über einen Zeitraum von 6 bis 8 Wochen zu gewährleisten und zu betrachten.

 

Das heisst im Klartext:

Sie benötigen keine Nährwerttabellen, keine Futterpläne um sicher zu stellen, dass Ihr Hund nicht unter Mangelerscheinungen leidet!

Eine ausgewogene und abwechslungsreich Ernährung gewährleisten Sie also, wenn Sie über 6 bis 8 Wochen Ihren Hund mit unterschiedlichen Grundfutterarten versorgen. 

Praktisch heisst das zum Beispiel:

1 x pro Woche Hühnerkrägen
1 x Pro Woche grüner Pansen
1 x pro Woche Innereien
1 x Pro Woche Knorpelhaltiges und/oder Collagenhaltiges Fleisch
etc.

Wenn Sie hierbei Unterstützung benötigen, oder Beratung, egal ob es sich um die Begleitung und Zusammenstellung einer Ausschluss- bzw. Verdrängungsdiät zur Festlegung etwaiger Unverträglichkeiten handelt, oder um die Beratung und Unterstützung bei der Auswahl des Futters um eine ausgewogene Ernährung Ihres Lieblings zu gewährleisten, kontaktieren Sie uns einfach, wir helfen Ihnen gerne!

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Rainer Giebls Homepage: http://www.giebl.at

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