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Darmverletzung beim Hund durch Knochensplitter

Verletzungen durch Knochensplitter kommen so gut wie nicht vor.

Tierarzt Rainer Giebl beantwortet in diesem Video die oft gestellte Frage, wie hoch die Gefahr ist, dass Knochensplitter den Darm des Hundes verletzten.

Es gibt keinen Knochen, der nicht splittert. Es hängt lediglich von dem Druck ab, der auf den Knochen ausgeübt wird.

Ein großer Hund mit hoher Bisskraft zervbeisst auch Kalbsknochen zu Splittern.

Faustregel: je größer der Knochen im Verhältnis zur Größe des Hundes umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Bisskraft des Hundes ausreicht, um den Knochen zum Splittern zu bringen.

Normale Knochensplitter passieren den Darm des Hundes ohne irgend ein Problem zu verursachen.

 

Darmverletzung beim Hund durch Knochensplitter

Der Magen und der Darm des Hundes hält extrem viel aus. Er weicht so zu sagen den Spitzen aus und verdaut diese ganz normal.

In 20 Jahren Tierarztpraxis hat Rainer Giebl noch nie auch nur einen Fall von Verletzungen durch Knochensplitter in seiner Ordination gehabt.

Was sehr wohl vorkommt sind Knochen-Kot-Verstopfungen.

In diesen Fällen handelt es sich um Fütterungsfehler der Besitzer. Die Hunde haben anstelle einer normalen Mahlzeit eine für den jeweiligen Hund viel zu große Menge an Knochen gefressen.

Diese Menge an Knochen führte zu Knochenverstopfungen.

"Frag den Giebl" - eine Video Informationsreihe, ein Barf Video Ratgeber von HiNX Gesunde Hundekost.

Wenn Sie noch Fragen haben, posten Sie diese einfach hier, oder auf der Facebook Seite von HiNX (http://www.facebook.com/HiNX.at) oder hier auf der Homepage oder wenden Sie sich direkt an Tierarzt Rainer Giebl!

Alle Kontaktmöglichkeiten und Informationen zu Rainer Giebl finden Sie unter: http://www.giebl.at

 

Darmverletzungen durch Knochensplitter: ein vergleichsweise seltener Fall.

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Kommentar von Rainer |

Ich habe meinem Hund vor 2 Jahren gerne Mal Ochsenschwanz Stückchen gefüttert als Belohnung. Nach einer Weile bekam er Schmerzen beim koten. In der Tierklinik würde uns gesagt das die feinen Glasknochensplitter sich am After gesammelt hātten und dies von dem Ochsenschwanz komme. Die Splitter mußten mit Narkose entfernt werden. Ich füttere keine Knochen mehr aus Angst.

Antwort von HiNX Team

Lieber Rainer!

 

Danke für Ihr Posting.

Nicht jeder Knochen ist für jeden Hund geeignet.

Der Knochen, oder die Knochenart sollte immer der Größe des Hundes angepasst werden.

Als Faustregel gilt einerseits: wenn der Knochen so groß ist, wie der Hund selbst, ist die Gefahr des Splitterns nahezu aus zu schließen.

Fast jeder Knochen kann splittern. Es ist eine Frage des Druckes der auf den Knochen ausgeübt wird.

Ist der Knochen sehr groß, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Hund die Bisskraft entwickeln kann, um den Knochen zum Splittern zu bringen gering und er muss daran nagen um material vom Knochen zu entfernen. Genau das wäre auch der gewünschte Effekt.

Ochsenschwanz, oder Ochsenschlapp sind sehr fleischige "Knochen" die konisch "zusammen laufen". Es is der Schwanz des Rindes und somit der Auslauf der Wirbelsäule. Entsprechend sind die Knochen strukturiert und aufgebaut.

Einem Hund einer Riesenrasse, wie einem Rottweiler, einer Dogge, einem Mastiff etc. werden diese Knochen und Knochenteile keinerlei Probleme im Verdauungsbereich bereiten.

Bei Klein- und Kleinsthunden kann dies jedoch vorkommen.

Wählen Sie also eine Knochengröße, die der Größer Ihrs Hundes angepasst ist. Also nicht zu klein.

Es ist auch nicht notwendig, dass der ganze Knochen auf einmal gefressen wird und das sollte auch in diesem Fall eins großen Knochen nicht sein.

Knochen sollten niemals statt einer Mahlzeit - also nicht als Futter - gegeben werden sondern als Beschäftigung und Kauspielzeug nach der Mahlzeit.

Hunde sollten beim Verzehren von Knochen nicht unbeobachtet sein, vor allem dann nicht, wenn man als Hundehalter die Knochen-Fress-Gewohnheiten des Hundes noch nicht kennt.

Solle die Sorge auftreten, der Hund hätte auf einmal zu viel Knochenmaterial gefressen und man eine Knochen-Kot-Verstopfung befürchtet, kann man als Ersthilfe Fett nachführen.

Wenn man nichts anderes zur Hand hat, igelt sich auch Butter für diese Zwecke.

Fett (die Butter) wirkt abführend (bei zu viel Fett in beide Richtungen).

Sauerkraut wiederum ist ein gutes Hausmittel zur Ersthilfe beim Verdacht auf das Verschlucken eines spitzen Knochensplitters.

Das Sauerkraut kurz mit kaltem Wasser durchspülen und ausdrücken. 

Die meisten Hunde lieben den Geschmack. Das Sauerkraut wirkt einerseits verdauungsanregend, bildet aber auch eine schützende "Umhüllung" um ein Knochenstück während der Verdauung und kann so etwaige Verletzungen durch den Knochensplitter sehr gut verhindern.

Wir hoffen Ihnen mit diesen Informationen dienlich gewesen zu sein und stehen Ihnen für Fragen selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit ganz lieben Grüßen

Ihre HiNXe

 

 

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