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Ist es wichtig, dass mein Hund sein Futter kaut?

Die Grünlippige Muschel aus Neuseeland

Zur Futteraufnahme vom Hund ist prinzipiell fest zu stellen, dass ein Hund, im Gegensatz zu Pflanzenfressern, keine "mahlenden" Kaubewegungen ausführen kann.

Dies ergibt sich bereits aus der Physiognomie des Kiefers und des Gebisses des Hundes.

 

Ist es wichtig, dass mein Hund sein Futter kaut?

 

Der Hund verfügt über ein starres Unterkiefer, dass keine "Seitwärtsbewegeungen" wie sie zu einem "mahlenden Kauverhalten" erforderlich wären zulässt.

Auch die Zahnform des Hundes ist dafür nicht ausgelegt, denn seine Zähne sind an ihrer Oberfläche nicht flach, wie bei Pflanzen- oder Allesfressern um ein Zermahlen von Speisestücken zu ermöglichen, sondern spitz.

Dies daher, da der Hund ursprünglich dafür gebaut ist, Beute zu erlegen, Beutestücke zu "zerreissen" und diese groben Stücke dann als ganzes aufzufressen.

Der Hund nimmt also ein großes Stück Nahrung auf, schluckt es hinunter und verdaut es im Magen. Seine Magensäure ist 3.5 mal so konzentriert wie beim Menschen und erlaubt es daher auch große Stücke problemlos zu zersetzen.

Selbst wenn ein Hund zu große Stücke in seinem Magen nicht verarbeiten könnte, oder kann, erbricht er diese wieder und verschlingt sie erneut.

Die meisten Hunde sind Schlingfresser und "inhalieren" regelrecht das Futter, weil sie von der Physiognomie der Zähne und des Kiefers für lange Kautätigkeiten nicht gebaut sind.

Im Gegensatz zu uns Menschen, die wir im Idealfall lange kauen sollten bevor wir unsere Nahrung schlucken, ist dies bei Hunden schlicht weg nicht möglich.

Dies auch völlig unabhängig von Rasse oder Größe des Hundes. 

Es ist weitgehend egal, ob es sich um einen "Yorki" oder eine Dogge handelt. In beiden Fällen ist der Kau- bzw. Beissapparat des Hundes dafür ausgelegt, große Stück zu verschlingen.

Selbstverständlich beim "Yorki" aufgrund seiner Körper- und Maulgröße kleinere Stücke als dies eine Dogge könnte.

Wenn Sie wollen, dass Ihr Hund ausreichend Kaubewegungen macht, rät Tierarzt Giebl dazu, dem Hund regelmäßig Knochen zu geben.

Je nach Hundegröße entsprechend große, oder kleine Knochen, weiche, oder härtere Knochen, die möglichst wenig splittern.

Für kleine Hunde zum Beispiel Hühnerkrägen, oder Lammknochen, für größerer Hunde angepasst an deren Körpergröße und Bisskraft Kalbs- bzw. Rinderknochen.

Hierdurch wird die Kautätigkeit angeregt.

Selbst wenn man einem Hund eine riesengroßes Stück Fleisch geben würde, würde dieser wieder immer nur versuchen kleinere Stücke aus dem großen Stück heraus zu reissen, bzw. heraus zu beissen um diese wieder im ganzen Stück zu verschlingen.

Diese "kleinen" Stücke können bei einem großen Hund, wie bei einer Dogge, aber auch wieder Männerfaust-groß sein und diese Stücke werden auch wieder im ganzen Stück verschluckt.

Es gibt also beim so genannten "Schlingfressen" kein Problem für den Magen des Hundes, denn er ist eigentlich genau dafür gebaut.

Dipl. Tierarzt Rainer Giebl ist Tierarzt in Pressbaum bei Wien und beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit gesunder Hundeernährung.

Rainer Giebl ist überzeugter Barfer und füttert selbst seine 4 Hunde mit Frischfleisch.

Alle Informationen zu Tierarzt Rainer Giebl finden Sie auf seiner Hommage unter: http://www.giebl.at

"Frag den Gibl" ist eine Video Informationsreihe von "HiNX gesunde Hundekost".

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