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BARFen Sie noch, oder HiNXen Sie schon?

Wie mache ich eine Futterumstellung?

Kann man Welpen BARFen?

Wie wichtig sind Nahrungsergänzungsmittel?

Brauche ich einen Ernährungsplan?

Muss ich jede Mahlzeit wiegen?

Bekommt mein Hund Mangelerscheinungen wenn ich keinen Futterplan habe?

Muss mit jeder Mahlzeit 100% des Tagesbedarfs an Vitaminen, Spurenelementen etc. abgedeckt sein?

BARF Ratgeber - alles was man wissen muss...

Probleme einer Nutzerin beim Umstellen auf Barf

Probleme einer Facebook Nutzerin bei der Futterumstellung

Braucht der Hund zusätzlich Taurin?

Dipl. Tierarzt Rainer Giebl beantwortet die Frage von Sabrina zum Thema Umstellung auf Barf:

"Hallo Herr Doktor,
habe meinen 2 jährigen Yorki Mischling vor 3 Tagen auf barf umgestellt, es schmeckt ihm sehr. Nur übergibt er sich seit diesen 3 Tagen regelmäßig in der nacht, nur gelblicher schleim, es kann nur von der neuen Kost kommen. Jetzt bin ich unsicher ob ich das weiterhin machen soll :-/ denn er war jetzt sicher schon 1 Jahr nicht mehr krank und jetzt immer diese Speiberei.... das kann doch nicht gut sein?!

Würde mich über Antwort freuen!

Liebe Grüsse aus Linz"

 

Tierarzt Rainer Giebl beantwortet die Frage:

Temperatur beachten, Mahlzeiten aufteilen, mager und leicht verdaulich füttern

Wenn ein Hund so oft, also jeden Tag, nach der Futterumstellung erbricht, so ist das nicht physiologisch und somit nicht normal.

Wenn dieses Probleme direkt mit dem Futterechsel aufgetreten sind, ist es sher wahrscheinich, dass der Futterwechsel die Ursache ist.

Man müsste nur zusätzlich abklären, ob der Hund unter einer Mandelentzündung, oder einer Gastritis, respektive unter einer Entzündung im Magen-Darm-Bereich oder im Atmungstrakt leidet.

Ist dies der Fall, so erbrechen Hunde auch sehr oft.

Weiters ist darauf zu achten, was gefüttert wird. Es wäre die Frage nach dem Fettgehalt des Futters zu klären.

Rainer Gibel würde die Art des gebraften Futters hinterfragen und wenn möglich auf ein eher "trockenes" also fettarmes und leicht verdauliches Futter umsteigen, wie zum Beispiel Huhn.

Es könnte auch an der Temeoratur des gefütterten Futters liegen. Dies ist oft ein Problem. Die Hundehalter bekomen Barf Futter oft tiefgefroren geliefert, tauen es oftmals zu spät auf und verfüttern es dann zu kalt.

Wenn man einen Hund hat, der einen sensieblen Magen hat, stellt die zu geringe Temperatur des Futters ein sehr großes Problem dar. Zu kaltes Futter kann ebenso zu einer Gastritis, oder eine Entzündung des Magen-Darm-Traktes führen.

Das Futter muss ausreichend warm sein, im Idealfall "handwarm" oder Zimmertemperatur. Ist das Futter zu kalt, kann man es mit warmen, oder heißen Wasser kurz übergießen um die Temperatur des Hundefutters zu verbessern.

Es kann sich auch um eine für diesen Hund individuell "zu schnelle" Umstellung von konventionellen Futter auf Barf handeln.

Normaler Weise wird auch eine sofortige Umstellung sehr gut vertragen. Wenn es sich jedoch um einen besonders sensiblen Hund handelt, rät es sichden Hund bei der Futterumstellung unterstützen und diese langsamer vollziehen.

Eine "langsamere" Umstellung bedeutet zu Beginn, während der Umstellungsphase nur z.B. jede zweite Mahlzeit mit der neuen Barf-Mahlzeit zu bestreiten.

Hierbei ist wichtig, dass man besionders mageres und leicht verdauliches Fleisch verwendet und im Idealfall dem Fleisch einen sehr weich (patzig) gekochten Reis zugibt. Der Reis ist sehr gut verdträglich und wirkt zusätzlich im Magen-Darm-Trakt als Schleimbildner. Diese Schleimbildner kleiden die Magenschleimhaut aus.

EIne zwiete Alternative für eine langsame Futterumstellung auf Barf wäre auch anstatt die Mahlzeiten abzuwechseln (Konventionelle und Barf-Mahlzeit) nicht zu viel auf einmal zu füttern.

Das bedeutet, wenn Ihr Hund z.B, derzeit einmal am Tag gefüttert wurde, die Barf-Mahlzeiten auf zwei bis drei Rationen am Tag aufzuteilen und erst langsam wieder zur einmal täglichen Fütterung zurück zu kehren.

 

Wenn auch Sie fragen haben, posten Sie diese einfach hier, oder auf unserer Facebook Fanseite: https://www.facebook.com/HiNX.at

Rainer Giebls Homepage: http://www.giebl.at

Wenn auch Sie Fragen rund um's Barfen haben, oder zum Thema Hundegesundheit: Posten Sie Ihre Fragen hier oder auf Facebook und wir werden sie beantworten!

 


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