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Schilddrüsen Special Teil 4 - "Schilddrüse nur BARFER betroffen?"

Schilddrüse: ausschließlich ein Problem von gebarften Hunden?

Schilddrüse im Futter: ungefährlicher als viele vermuten.

Die übertriebene "Angst" vor der "Schilddrüse" im Hundefutter hat uns dazu veranlasst dieses Special zum Thema "Schilddrüsenhormone im Hundefutter" zu publizieren.

Nun wollten wir wissen, ob dieses Thema eigentlich nur Barfer, also Hundehalter die sich zum Berfen, oder Frischfleischfüttern entschlossen haben betreffen kann.

Schilddrüsenhormone sind wenn, dann in jeder Futterart ein Problem!

Informationen aus Foren und Postings sind oft wenig hilfreich.

Liest man die aktuell extrem häufig vorkommenden Postings in Foren und auf Facebook so könnte man den Eindruck gewinnen, es handle sich bei der Verfütterung von potentiell Schilddrüsengewebe beinhaltenden Hundefutter ausschließlich um ein "Problem" das beim Barfen, also ener Thematik, die auscchließlich bei der biologisch artgerechten Rohfütterung vorkommen könnte oder bei Hundehaltern, die Ihre Hunde mit Frischfleisch füttern.

Gleich vorweg: Das ist nicht so!

Oftmals ist in den entsprechenden Beiträgen von Internetnutzern zu lesen, dass sie aus Angst vor Schilddrüsenhormonen im Fleich diese nun lieber wieder auf z.B. Trockenfutter, oder Dosenfutter umsteigen wollen würden, obwohl sie dies eigentlich nicht möchten.

All jenen sei gesagt: Wenn, und die Betonung liegt auf "wenn", schilddrüsenhaltiges Gewebe im Hundefutter vorkommt, dann kann das potentiell genau so jedes konventionelle Futter betreffen.

Warum?

Weil Schilddrüsenhromone weder durch erhitzen, noch durch einfrieren deaktiviert werden können und in Fleischmischungen konventioneller Futtermittel meist tierische Produkte und tierische Nebenprodukte verarbeitet werden, deren genaue Herkunft oft auch dem Hersteller nicht bis ins Detail bekannt sein können.

Will man also auf "Nummer Sicher" gehen, kann man dies nur dadurch erreichen, indem man Fleischarten und Fleischteile ganz gezielt und bewusst verfüttert die aus anatomischen Gründen kein solches Gewebe enthalten können.

Dies setzt jedoch voraus, dass der Hundehalter auch eindeutig ausschließlich Gewebe, also Fleisch beziehen kann, dessen "Herkunft" also Identität des Fleischteils eindeutig bestimmbar ist.

Das ist jedoch in den meisten herkömmlichen konventionellen Futtermischungen oft kaum möglich.

Zusammengefasst kann man also sagen: Es handelt sich hierbei keinesfalls um ein Thema, das ausschließlich Barfer betrifft sondern genauso Hundehalter die mit herkömmlichen Futtermitteln füttern.

Wie bereits in unseren anderen Videos beschrieben, kann man ganz einfach mit diesem Thema umgehen:
Sollten Sie einen Hund halten, der zu den wenigen Hunden zählt, der auf z.B. Schilddrüsenhormone mit den in unseren Videos beschriebenen klinischen Reaktionen reagiert, wechseln sie die Flesichsorte, also vermeiden Sie Kopf-Stoss-Fleisch, Kehlkopf (Kelfleisch) oder Stichfleisch und füttern Sie ab sofort alles andere Gewebe (Fleisch) dass schon aus anatomischen Gründen jedes Vorkommen von potentiell schilddrüsenhormonahltigem Gewebe ausschließt.

Beispiel: Hühnerrücken, Hühnerhälse, Hühnerherzen, Rinderherzen, grüner Pansen, jedes Fleischstück dass nicht zu den drei oben genannten Fleischstücken zählt) und sie werden keinerlei Probleme haben.

Sollte Ihr Hund die in den Videos beschriebenen Reaktionen aufweisen, suchen Sie Ihren Tierarzt auf, lassen Sie die T3 und T4 Werte (Schilddrüsenwerte) durch eine einfache Blutabnahme untersuchen.

Alleine schon durch die Umstellung auf andere Fleischteile bei der Fütterung können Sie für gewöhnllich den Hormonhaushalt Ihres Hundes innerhalb von bis zu 3,5 Wochen wieder von ganz alleine auf das normale Niveau bewegen.

Um noch mehr Beruhigung zum Thema "Schilddrüsenhormone" im Hundefutter beizusteuern:
Sollte Ihr Hund zu den wenigen Hunden gehören, die darauf tatsächlich reagieren, stellen Sie das als aufmerksamer Hundehalter ohnehin binnen drei Tagen zweifelsfrei fest. Ihr Hund "fällt nicht um und ist sofort tot", sondern er reagiert entsprechend.

Auch eine nachhaltige Schädigung der Schilddrüse Ihres Hundes ist dadurch für gewöhnlich noch nicht zu erwarten.


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