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Gemüse: Wie viel, wie mache ich das, dämpfen, raspeln, pürieren?

Gemüse ist ein wichtiger Bestandteil der BARF Mahlzeit Ihres Hundes und sollte mit etwa 10% der Gesamtfuttermenge in den Mahlzeiten vertreten sein.

Muss ich jeder Mahlzeit Gemüse zusetzten?

Nein, müssen Sie nicht. Wichtig ist eine ausreichende und ausgewogene Vitaminisierung. Das bedeutet Regelmäßigkeit. Der Vitaminanteil im Futter kann auch durch vitaminisierte Flocken erfolgen, wie zum Beispiel Reis- oder Nudelflocken mit getrocknetem Gemüse.

Mit der Zubereitung der Hundemahlzeit verhält es sich nicht viel anders als mit der Ihrer Kinder. Man versucht über einen längeren Zeitraum eine Ausgewogenheit in der Ernährung her zu stellen. Für Ihren Liebling bedeutet das: Ausgewogenheit über einen Zeitraum von einem Monat.


Wie muss ich das Gemüse zubereiten?

Prinzipiell ist es völlig egal, ob Sie das Gemüse roh oder leicht überdämpftder BARF Mahlzeit zusetzten. Wichtig ist, dass Sie das Gemüse möglichst gut zerkleinern.

Die Zellwände von Gemüse bestehen aus Zellulose. Hunde können Zellulose nicht, oder nur schwer aufspalten. Das wiederum bedeutet, wenn die Zellwände nicht aufgespalten werden können, können die wichtigen Vitamine nicht freigesetzt werden und vom Hund auch nicht oder nur schwer aufgenommen werden.

Das Zerstören der Zellwände ist also der eigentliche Grund für das "häckseln" des Gemüses. Ein vorheriges kurzes Überdämpfen macht es lediglich leichter diesen Vorgang mit einem Stabmixer oder einem Haushaltsmixer auszuführen.

Fazit: überdämpftes Gemüse ist schlicht weg leichter zu pürrieren oder zu hexeln.

Der Nachteil am Dämpfen für den ungeübten "Dämpfer" ist, dass ein zu langes Dämpfen die Vitamine im Gemüse unbrauchbar machen kann.

Idealer weise häckselt man das Gemüse roh, also zerkleinert es möglichts stark und friert es danach im Tiefkühlschrank bei -18% ein. Durch das Tiefkühlen werden die Zellwände "gesprengt" und Ihr Hund kann die Vitamine somit perfekt aufnehmen.


Unser TIPP:

Häckseln Sie das Gemüse roh in einem Haushaltsmixer oder einem entsprechenden Küchengerät. Sie können auch einen Küchenwolf (Fleischwolf) dazu benutzen. Füllen Sie es dann in kleine z.B. Tupper-Geschirre ab, idealer Weise in der Menge, die Ihr Hund in zwei bis drei Tagen verbrauchen kann.

Frieren Sie das Gemüse in Ihrem Tiefkühlschrank oder Ihrer Tiefkühllade einige Tage. Durch das Gefrieren werden die Zellwände gesprengt und nach dem Auftauen können die Vitamine am besten von Ihrem Hund aufgenommen werden.

Träufeln Sie einige Tropfen (ca. einen Teelöffel) Öl auf das Futter nachdem Sie das Gemüse untergemischt haben, da viele Gemüsesorten fettlösliche Vitamine enthalten.

Wenn Sie wollen, können Sie gerne Nachtkerzenöl, Fischöle, oder auch andere hochwertige Öle verwenden. Normales Olivenöl tut es aber in jedem Fall auch!

ACHTUNG: Füttern Sie bitte auch das Gemüse, so wie den Rest der Hundemahlzeit (Fleisch) immer handwarm oder mit Zimmertemperatur, da zu kaltes Futter Magen-Darm-Entzündungen und Gastritis auslösen kann!

Gleiches gilt im Übrigen auch für Obst.

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