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HiNXi Pedia - Das Lexikon für Hunde- und Katzenfreunde

Welpen BARFen - bereits unmittelbar nach Absetzen der Muttermilch

Wichtig bei der Futterumstellung von Welpen:

Welpen könne bereits unmittelbar nach dem Absetzen der Muttermilch bedenkenlos mit Frischfleisch ernährt werden.

Bei Welpen gilt es zu beachten, das Sie die Mahlzeiten auf drei bis vier Mahlzeiten am Tag aufteilen.

Füttern Sie in den ersten Wochen möglichst fettarmes, also mageres Fleisch. Fettarmes, mageres Fleisch ist für Welpen leichter verdaulich. Auch Knorpel (ob ihrer nicht so leichten Verdaulichkeit für Welpen) sollten in den ersten Wochen bei der Welpennahrung vermieden werden.

 

Für gewöhnlich holen Sie Ihren Welpen im Alter von 8 bis 10 Wochen vom Züchter ab. In diesem Alter sind die Welpen bereits absgestillt und werden vom Züchter bereits gefüttert.

Fragen Sie Ihren Züchter, wie die Welpen bisher gefüttert wurden.

In den meisten Fällen ist davon auszugehen, dass die Welpen mit Fertigfutter ernährt wurden. Erkundigen Sie sich beim Züchter, welches Futter die Welpen in den letzten zwei bis vier Wochen bekommen haben.

Wenn Ihr Züchter mit Industriefutter gefüttert hat, stellen Sie sofort aber vorsichtshalber schrittweise um.

Das bedeutet, Sie ersetzten am Beginn der Umstellung lediglich eine der 3 bis 4 täglichen Mahlzeiten durch eine BARF Mahlzeit.

ACHTUNG! Bitte achten Sie unbedingt darauf, dass die Barf-Mahlzeit handwarm, bzw. mit Zimmertemperatur verfüttert wird!

Nach nur wenigen Tagen können Sie bereits eine zweite Mahlzeit auf Frischfleisch-Fütterung (BARF) umstellen. Hierdurch erhöhen Sie langsam und Schrittweise den Fleischanteil und stellen Ihren Welpen nach nur kurzer Zeit sanft auf die frische Kost um.

Auch hier: Frischfleisch, respektive BARF Mahlzeiten NIEMALS mit Industriefutter IN EINER MAHLZEIT mischen!!!

Das Mischen unterschiedlicher Futtermittel (Methoden) in einer Mahlzeit kann zu Verdauungsproblemen bei Ihrem Liebling führen. Jede Futterart hat unterscheidliche Verdauungszeiten und Verweildauern im Verdauungstrakt des Hundes. Bauchschmerzen, Blähungen etc. können die Folge vom Mischen in einer Mahlzeit sein.

Es ist also weder erfoderlich größere Mengen des Industriefutters vom Züchter mit zu nehmen, noch diese zu beschaffen.

Züchter und Tierärzte sind für gewöhnlich die ersten Vertrauenspersonen mit denen ein Hundehalter in Berührung kommt.

Auf diesem Weg versucht die Industrie oftmals Hunde bereits im Welpenalter an die eine oder andere Futtermarke in bereits sehr jungem Alter zu gewöhnen.

Für gewöhnlich ergeben sich bei gesunden Hunden keinerlei Probleme bei der Umstellung. Ein dünnerer Stuhl kann in den ersten Tagen eine natürliche Reaktion auf die Futterumstellung sein.

Dies ist aber absolut kein Grund zur Beunruhigung.

Der Hundekörper stellt sich lediglich auf die nützlichen und lebenswichtigen Bakterien die im Frischfutter enthalten sind um.

Sollte Ihr Hund jedoch wider Erwarten mit starkem Durchfall reagieren und diesen über zwei oder drei Tage ohne zwischenzeitlich eine verbesserte Stuhlkonsistenz zu haben aufweisen, suchen Sie unbedingt Ihren Tierazt auf!

Meist handelt es sich hierbei nicht um eine Futterunverträglichkeit, sondern um Infektionen, Entzündungen oder ähnliches.

Sollte eine tierärztliche Diagnose einer Entzündung, oder einer Infektion vorliegen, ist das Absetzen des frischen Futters auch nicht notwenig.

In dieser Zeit empfiehlt es sich das Frischfutter bis zum Abheilen der Infektion oder Entzündung abzukochen.

Danach reduzieren Sie die Garzeiten und führen Ihren Liebling wieder Schritt für Schritt zur rohen frischen Mahlzeit.


So stellen Sie Ihren Welpen:

 

Sollte Ihr neues Familienmitglied bisher Trockenfutter, oder Dosen kommen haben, können Sie die Umstellung von Heute auf Morgen erledigen.

Die richtige Futtermenge:

Stellen Sie Sich mit Ihrem Welpen auf die Waage und stellen Sie sein akutes Körpergewicht fest.

Das sollten Sie im übrigen alle 14 Tage wieder erledigen, denn Welpen legen sehr rasch an Gewicht zu und somit müssen Sie die Futtermenge entsprechend anpassen.

Die Gesamtfuttermenge, die Ihr Welpe pro Tag benötigt beträgt 5% bis 7% seines Körpergewichtes.

Diese Menge ist von der Rasse abhängig.

Im Regelfall jedoch kommt Sie mit 5% sehr gut zurecht.

Die Gesamtfuttermenge teilt sich nun wie folgt auf:

80% tierischer Anteil (Fleisch)
10% Gemüse
10% Flocken
 
 

Ein Rechenbeispiel:

Ihr Welpe wiegt z.B. aktuell 10kg, das sind 10.000g
Die Gesamtfuttermenge auf der Basis von 5% des Körpergewichtes berechnet trägt also nun rechnerisch 500g
 
Diese 500g teilen sich wie folgt auf:
400g tierischer Anteil (Fleisch)
50g Gemüse
50g Flocken
 
Diese Gesamtfuttermenge sollte in 3 Mahlzeiten über den Tag verteilt (Morgens, Mittags, Abends) verfüttert werden.
Achten Sie unbedingt darauf, dass das Futter nicht direkt aus dem Kühlschrank verfüttern wird, sonder beim Füttern Zimmertemperatur erreicht hat.
 
Füttern Sie mager, also fettarm und leicht verdauliche Fleischsorten.
 
Wenn Sie es ganz einfach haben wollen, nehmen Sie einfach unsere Welpen Menüs. Wir haben dies speziell für Welpen zusammengestellt um eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung zu gewährleisten.
 
 

 


Unser Tipp für die Futterumstellung von Industriefutter auf BARF bei Welpen:

Beginnen Sie mit mageren Fleischprodukten aus unserem Sortiment wie z.B. H I - Wangerlfleisch, Gusto, Allerlei, Kronfleisch oder auch mit unseren Frischfleischmischungen wie HiNX RIndfleisch mit Gemüse .

Auch Herz eignet sich hervorragend für die Futterumstellung. Herz zählt nicht zu den Ausscheidungs- oder Entgiftungsorganen und kann deshalb zur täglichen Fütterung verwendet werden.

Rinder- oder Hühnerherzen sind extrem mager und leicht verdaulich.

Der vergleichsweise hohe Blutanteil sorgt für ausreichende Versorgung mit natürlichen Salzen und Mineralstoffen, die Ihr Hund braucht.

Aber auch das gewöhnliche österreichische Trinkwasser versorgt Ihren Liebling ausreichend mit Salz in genau der Menge, wie er es braucht.

 

 



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